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07
2013
Die Lodge ist etwas touristischer, nicht ganz so persönlich und gemütlich, wie bei Reis und Aldirene. Die Natur dafür – grandios. Noch am Abend der Ankunft gingen wir auf „Kaimanjagt“. Die sieht so aus, dass der Guide mit ner Lampe die Minikroks blendet und sie dann mit der bloßen Hand aus dem See holt. Zurück in der Lodge wird dann erklärt, gestreichelt und fotografiert.
Nach ner etwas kribbeligen Nacht unterm Moskitonetz mit Frosch im Zimmer erleben wir einen letzten Tag Regenwaldtouren mit Sichtungen von Squillaffen, Süßwasserdelfinen, Papageien und mehr.
Nach zwei Wochen „Enthaltsamkeit“ sahen wir mal wieder Deutsche – aus Berlin (:. Man trifft hier aber eher den Rucksacktouristen aus Südkorea oder den Entwicklungshelfer aus der Schweiz.
Tschüß Regenwald! Wir verlassen nun den einen Jungle und betreten den anderen – den Großstadtjungle (-: Heute Nachmittag fliegen wir nach Rio de Janeiro – auf dem Programm stehen Zuckerhut und Jesus !! Bis denne!






Tarzan (-:


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Kategorien : Amazonas
4
07
2013
Die siebenstündige Schifffahrt mit dem Amazonasdampfer – ein absolutes Highlight der bisherigen Tour. Nachdem uns Reis mit seinem Motorboot nochmal anderthalb Stunden durch die „unendlichen Weiten“ des Janauaca Lakes fuhr, bestiegen wir die MADSON FILHO II. Der Zweistöcker fährt nur ein mal die Woche bei Hochwasser durch kleinere Seitenarme des Amazonas. Dabei kracht und ratscht es unaufhörlich, wenn er den Urwald rechts oder links der Strecke touchiert. Größere ins Wasser gefallene Bäume werden mal eben angebunden und ans Ufer zurückgeschoben.
Die Leute hier leben sehr einfach. Die Häuser wirken oft etwas „gewagt gebaut“ Den Beruf des Glasers braucht man hier nicht (-: Das Klima erfordert keine Isolierverglasung, Fliegenfenster reichen hier völlig. Wir haben den Eindruck – die Menschen sind glücklich hier. Sie haben keinen Media Markt, keine Stechuhr, keine Ampeln, kein McDonalds, kein Finanzamt, kein amazon, kein ebay, kein Auto (dafür Boote). Die Uhren haben keinen Sekunden-, keinen Minutenzeiger (-: Wir denken, sie sind glücklicher als die Mitteleuropäer – deswegen!!
EDID 5.7. musste gerade Lachen – das einzige, was die Leute hier zu Genüge haben ist Amazon – ich meine natürlich den Versandhändler (-:
Man selbst steht fassungslos am Bug des Oberdecks um von dieser erhöhten Position aus den Urwald an sich vorbeiziehen zu sehen. Oder man klettert in die eigene Hängematte (Danke dafür Harald Schmidt und „Brasilien Wege“!), die man wie viele andere Passagiere auf dem Oberdeck gespannt hat. Der Dampfer (ohne Dampf) ist gleichzeitig Versorgungsschiff für die verstreuten Häuser und Höfe auf der Strecke. So legt ständig das Schiffseigene Shuttleboot an oder ab, um Passagiere, Lebensmittel oder sogar Baumaterial auszuliefern. Die Fahrt wird dabei kaum verlangsamt.
Ähnlich schnell wurden wir dann „abgeworfen“, als sich ein angelegtes Boot als unser „Taxi“ zum Juma Lake Inn herausstellte.

Reis uns sein schwimmendes Tauari Inn

Die MADSON FILHO II








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Kategorien : Amazonas
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07
2013
Reis ist ein ehemaliger Geschäftsmann aus Sao Paulo, der sein „zweites Leben“ hier am Janauaca Lake aufgebaut hat. Wohnt mit seiner Frau Aldirene auf seinem schwimmenden Haus und bietet ein paar kleine aber gemütliche Gästezimmer an. Seine Besucher fährt er durch die verwirrenden Seitenarme des Amazonas und erzählt ihnen so viel über Flora und Fauna, wieviel diese verkraften können (-:. Mittags und Abends gibts frischen Fisch oder andere einfache aber sehr leckere Gerichte, die Aldirene liebevoll zubereitet und anrichtet.
Wir geniessen diese fremde Welt auf dem Wasser und können uns nicht satt sehen an den Farben des Regenwaldes und den gigantischen Wassermassen des Amazonas bei Hochwasser.
Während Roman versucht mit der Machete Paranuesse zu knacken, flechtet Kater aus Palmblättern Fächer und Jonas baut Gummikugeln aus dem Saft des Latexbaumes. Natur macht Spass und wird nicht langweilig !! Jonas hat ein neues Hobby für sich entdeckt – das Fischen. Mit Sehne und Haken holt er geduldig von Sardinen bis zu kleinen Piranhas alle möglichen Fischarten aus dem Wasser. Am Dienstag werden wir ein typisches Amazonas-Linienschiff besteigen und uns in sieben Stunden zu unserem nächsten Ziel – dem Juma Lake schippern lassen…
Fortsetzung folgt (-:

Unsere Gastgeber, wir und Fisch

Tauari Inn

Kater und Hängematte

Roman und Paranuss

Geier lauern am Abend



Warten auf den Piranha

Reiherversammlung am Abend

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Kategorien : Amazonas
1
07
2013
„Das Internet ist hier ne Schildkroete“, sagt unser Gastgeber Reis gerade. Trotzdem irre, dass es das 70km von Manaus mitten im Busch ueberhaupt gibt (-: So hacke ich schnell zwei Beitraege rein – Fotos gibts dann spaeter…
Flug Nr. 7 brachte uns mit Copa Airlines in einer Embraer190 am 28 Juni von Panama City nach Manaus. Damit strafen wir unserem Blog-Untertitel Luegen – es ging naemlich wie auch beim naechsten Flug wieder ein Stueck ostwaerts. Inzwischen sind wir wieder bei New Yorker Zeit – 6 Stunden hinter Berlin. Kurz vor Manaus kreuzten wir den Aequator, halten uns nun bis 2. August in der suedlichen Hemisphaere auf.
Manaus ist nicht besonders sehenswert. Einzig ein Opernhaus lohnt es sich zu besichtigen. Der Rest ist betriebsame Hafenstadt am Zusammenfluss des Rio Negro und Rio Solimoes zum groessten Fluss der Welt, dem Amazonas. Nach einer kurzen Nacht im Rio Negro Guesthouse (das Bad tauften wir „Die Kammer des Schreckens“ (-: ), bestiegen wir ein s.g. Schnellboot, was uns in drei Stunden tief in den Amazonasjungle zum Tauari Inn brachte. Diese Schnellboote sind neben den behaebigen zwei- bis dreistoeckigen Amazonasdampfern hier der „OePNV“. Mann, Maus, Kind und Kegel werden ueber Wasser zu seinen weit verstreuten Heimen gefahren.
Wie es uns in der gemuetlichen kleinen Herberge bei Reis und Aldirene und im Jungle drumherum erging lest ihr im naechsten Beitrag!!






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Kategorien : Amazonas
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