Sydney

1 08 2013

Was haben Sydney und Rio gemeinsam? Beide Städte liegen am Ozean, beide sind nicht die Hauptstädte ihrer Länder und beide gefallen uns ausgesprochen gut. Wir sind ja vom Dorf (-: und nicht mehr so die Großstadtfanatiker – aber diese beiden waren definitiv mit Abstand die schönsten und interessantesten Städte der Reise. Das 1788 gegründete Sydney liegt am „Port Jackson“, einem Meeresarm der Tasmansee. Das eine Wahrzeichen, die Harbourbridge, überspannt diesen Arm in eindrucksvoller Weise, das andere, die Oper, steht gleich dahinter auf einer Landzunge.

Auf unserer letzten Station vor dem Rückflug brauchten wir kein Hotel, wohnten bei unseren Freunden. THANK YOU FOR YOUR HOSPITALITY Sascha, Peter, Lisa and Max!! Die Fotos „vom Lande“ stammen aus dem Morton Nationalpark und vom Kangaroo River südlich der Stadt.

In ein paar Stunden machen wir uns auf den Rückweg über Singapur und Paris nach Berlin Tegel, wo wir vor 45 Tagen abgeflogen sind. EIN GROSSES DANKESCHÖN ALLEN REISEBEGLEITERN HIER IM BLOG. Es war toll zu lesen, wie ihr Euch mit uns gefreut habt und uns die Daumen gedrückt habt. Deshalb hat auch alles so gut geklappt! (-: Obwohl wir drei noch ein paar Wochen weiterreisen könnten (wenn sich die Wäsche mal selber waschen könnte) freuen wir uns auch wieder auf unser „Dorf“ und besonders auf unsere Familie und unsere Freunde! Bleibt alle gesund und auf bald in der Heimat

Eure Globetrotter Katharina, Roman und Jonas

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vor der Sydney University

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Jonas in Hogwards… nee auch die Universität

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Der Fitzroy Wasserfall

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Hampden Brücke

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Kangaroo River

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Aus einer Kneipe am Fluß

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Verabschiedung vom Pazifik

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Rarotonga und Aitutaki

29 07 2013

Wir wissen es nicht – Ist es die große Entfernung zu großen Städten und Ländern? Ist es der alles dominierende Pazifik? Ist es der „ewige Sommer“? In der Südsee kommt auch beim Durchreisenden eine Gelassenheit auf, die man an keinem anderen Teil der Welt so kennengelernt hat. Wir könnten den ganzen Tag am Palmenstrand liegen oder laufen, nur Schnorchel, Taucherbrille oder ein Buch dabei. Das Türkis der Lagunen dominiert die anderen Farben. Die Menschen sind freundlich und unaufdringlich. Unterkünfte gibt es vom Hostel bis zur 5 Sterne Lodge – aber alles klein und weit verstreut. Air Rarotonga verbindet mit nur einer Saab 340 die Inseln des Staates der Cook Islands.

Hier lassen wir die vielen Erlebnisse unserer Reise mit ein wenig Erholung ausklingen. Denken zurück an die vergangenen Etappen, erfreuen uns an Tagebuch und Blog, freuen uns, dass bisher alles so reibungslos geklappt hat. Montag verlieren wir den langsam erworbenen zusätzlichen Tag wieder auf einem Schlag, wenn wir mit „Virgin Australia“ auf unserem Flug nach Auckland die Datumsgrenze überfliegen. Wir melden uns dann nochmal von unserer letzten Station Sydney.

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Der Fisch heißt Travelly, ist über nen Meter lang und hat Zähne. Da macht das Schnorcheln Spaß (-:

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Bora Bora

25 07 2013

Ohne Worte….

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Joshua, wir und sein Jeap auf Safari

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Rapa Nui

22 07 2013

Die Osterinsel ist sicher an Mystik kaum zu übertreffen. Die isolierteste Insel des Planeten ist über 2000 km von der nächsten bewohnten Insel Pitcairn entfernt. Und da leben auch nur schlappe 200 Nachfahren der Meuterer der Bounty (-:

Die „Moai“, die etwa 1.500 Jahre alten Steinskulpturen, beherrschen den Besucher allein durch ihre Präsenz. Man vermutet, dass sie verehrte Häuptlinge oder Ahnen darstellen und sie für Zeremonien nutzte. Wir tourten mit dem Auto von Moai zu Moai, tobten aber auch am Lieblingsstrand (dem einzigen der Insel (-:) Es ist keine Saison – und so verlieren sich die ca. 5.800 Einwohner und die paar Touristen auf der 162 qkm großen Insel. Lieber Bert – Zeit zum Beine hoch legen und erholen nehmen wir uns auch!

Morgen Abend dürfen wir den Flieger nicht verpassen – von hier nach Westen geht’s nur ein mal die Woche (-: Wir melden uns dann wieder aus BORA BORA ((-:

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Der Vulkan Ranu Kau

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Die etwa 400 m lange begehbare Höhle „Ana Te Pahu“

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Vina del Mar und Valparaiso

19 07 2013

Es fehlte noch ein Stück für die Kontinentüberquerung von Ost nach West. So saßen wir heute wieder im Bus und fuhren über Vina del Mar nach Valparaiso. Ersterer ist ein mondäner Urlaubsort mit schönen Stränden, Parks und Hotels. Hier „feierten“ wir auch den Abschluss unserer Querung mit dem Handeintauchen in den Pazifik (-:

Valparaiso gilt als kulturelle Hauptstadt Chiles. Im Juli 2003 wurde der historische Stadtkern mit seiner Architektur aus dem 19. und 20. Jahrhundert von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt. Die Stadt erstreckt sich über eine Vielzahl von Hügeln, die man teilweise mit Standseilbahnen erreichen kann. Die mit der wir dann auf den „Cerro Artellieria“ fuhren war von 1892…. Putzig sind die bunten Häuschen, die man überall im Stadtgebiet finden kann.

Liebe Leute – morgen haben wir genau einen Monat in Lateinamerika verbracht. Es war eine sehr aufregende und intensive Zeit, für die wir sicher noch etwas zum Verarbeiten brauchen. So super viel Reisezeit ist nicht mehr übrig und wir müssen alle enttäuschen, die noch mit viel Asien oder Australien rechneten. Lateinamerika war unser Schwerpunkt. Als „Kompott“ gibt es jetzt noch ein paar pazifische Inseln. Wer erfahren will welche, muss dran bleiben an unserem Tagebuch. Morgen früh fliegen wir auf die Osterinsel – so viel sei schon verraten. Bleibt alle gesund und neugierig! Eure Weltreisenden.

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Palacio Vergara in Vina – baufällig nach dem Erdbeben von 2010

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wieder am Pazifik

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Plaza Sotomayor

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Aufzug von 1892

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Santiago de Chile

19 07 2013

Auf der chilenischen Seite der Anden regnet es fünf mal so viel, wie auf der argentinischen. Eine Augsburgerin, die wir im Bus trafen meinte, es ist kalt in Santiago – schließlich ist Winter… Also zogen wir Pullover unter unsere Regenjacken, banden uns Tücher um den Hals und machten uns auf den Weg zu Maria auf dem „Cerro San Cristobal“, einer Ministatue im Vergleich zu „Brian“ in Rio, aber auch auf dem höchsten Berg der Stadt gelegen.
Oben hatten wir dann Pullover, Tuch und Regenjacken abgelegt – es war 20 C warm und gab Sonnenschein, und zwar die ganze Zeit. Ich sag’s doch: Glückskinder (-:

Santiago besteht zwar überwiegend aus „Betonbausünden“ und ist auch etwas vom Smog geplagt, hat aber durch seine tolle Lage zwischen den Anden und der Küstenkordilliere sowie einiger gut erhaltener Kollonialbauwerke einen gewissen Charme, dem wir uns nicht entziehen konnten. Unser Hotel hat einen offenen Pool im 25. Stock, mit spektakulärem Blick auf Stadt und Anden. Aber seht mal selbst:

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Hotelpool 25. Etage

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Maria auf dem „San Cristibal“

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Auf den Berg geht es Rentner-freundlich mit dieser Bahn

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Die Catedral de Santiago auf dem Plaza de Armas

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Den Smog mögen nicht mal die Denkmäler (-:

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Der alte Nationalkongress

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Einen Neptunbrunnen gibt es auch hier….

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Mendoza nach Santiago de Chile

17 07 2013

Für Mendoza gilt die Geschichte mit dem Skat aus dem letzten Beitrag (-: Somit können wir auch nur mit wenigen Fotos dienen.

Ansonsten liegt drum herum eine berühmte Weingegend. Wir verkosteten jenen des kleinen Familiengutes „Cecchin“ – biologischer Anbau.

Da wir unser Ziel, den Kontinent vom Atlantik bis zum Pazifik auf dem Landweg zu durchqueren konsequent fortsetzen wollten und unseren tapferen Chevy nicht mit nach Chile nehmen durften, nahmen wir den Bus nach Chile. Und da war er dann wieder der „running gag“ der Reise: Feiertag „Virgen del Carmen“ in Chile. Das halbe Land war im verlängerten Wochenende in Argentinien oder schlitterte und rutschte auf dem Schnee des Paso de la Cumbre herum, dem Hauptpass über die Anden. So wurden dann aus 7 geplanten Stunden für die Überfahrt mal eben 10. Dafür gab es wieder irre Aussichten auf die Berge und Täler der Anden.

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Mendoza, Plaza de Indepencia

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Weingut Cecchin

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Unser Bus nach Chile

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On the Road

15 07 2013

2.214 km argentinischer Landstraßen haben wir jetzt hinter uns, und wenn man die 700 km Pampa von Buenos Aires nach Córdoba mal abzieht kann man zusammenfassen – ein beeindruckendes Land. Die Städte kann man bis auf die Kirchen und einige andere koloniale Überbleibsel in den Skat drücken. Überwältigt ist man von der Größe und Weite des Landes, von der überwiegenden Menschenleere und von der grandiosen Natur. Touristisch ist Argentinien wohl weitgehend unentdeckt. In kolossalen Gebirgspanoramen waren wir alleine. Keine Russen, keine Holländer nicht mal US- Amerikaner. Die Infrastruktur ist entsprechend auch wenig entwickelt. Hotels oder andere Unterkünfte rar und weit verstreut – am besten vorzuplanen.

Uns hat das wenig ausgemacht – haben es genossen, viele traumhafte Blicke auf Gebirge oder Tiere für uns exklusiv zu haben und unsere Handtücher nicht vor dem Frühstück auf die Liegen legen zu müssen. Selbst die vielen Polizeikontrollen (etwas nervig) wirkten überrascht über unsere Anwesenheit, waren aber immer freundlich.

Anbei Fotos der letzten Reisetage aus dem Talampaya Nationalpark und vom Fuße der Anden von der spektakulären „Straße der 365 Kurven“, der alten Route von Mendoza hinauf in die Anden Richtung Pass nach Chile. Gert für dich – der Aconcagua mit Wetterfahne (-: lieber Gruß.

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Aconcagua – mit 6.962 m der höchste Berg Amerikas

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Guanako

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Straße der 365 Kurven

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Schwein gehabt (-:



Das Mondtal

14 07 2013

Nach all den Wassermassen des Amazonas und der Iguacu Fälle – gab’s heute definitiv das Kontrastprogramm dazu: Staub ohne Ende. Das „Valle de la Luna“ im Ischigualasto Naturreservat machte seinem Namen alle Ehre. Wir kamen uns tatsächlich vor wie auf dem Mond. Nur dass der Mann im Mond leider ein argentinischer Erklärbär war, der uns die Entstehung der phantastischen Felslandschaft in zehntausenden spanischen Worten nahe bringen wollte. Als wir höflich aber bestimmt die sicher gut gemeinte Litanei bestreikten, erbarmte sich Matias, ein sehr aufgeschlossener junger Argentinier, uns die wichtigsten Stellen ins englische zu übersetzen. THANK YOU MATIAS!!

Ansonsten sind die Palmen jetzt von Kaktussen abgelöst worden (oder heißt es Kakteen (-:) und die Luftstraßen von Landstraßen, die sich schier endlos durch das Land ziehen. Englisch spricht hier übrigens so gut wie niemand, trotzdem schlagen wir uns mit Händen und Füßen ganz gut durch – verhungert sind wir jedenfalls noch nicht. Der Spanischkurs, mit dem sich besonders Katharina in den Monaten vor der Reise herumschlug, half uns auch schon diverse male weiter.

Es folgen wie immer die Fotos – wir hoffen, sie gefallen Euch so gut wie uns?!

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Das Original der Sphinx. Die Kopie steht in Ägypten (-:

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Kater und Matias

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Diese Felsen heißen „U-Boot“ …

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Tango im Mondtal

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Kein „Photoshop“ – Felsen im Abendlicht

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Córdoba und die Berge dahinter

14 07 2013

Córdoba war einst die bedeutendste spanische Siedlung in Argentinien. Hier riefen 1613 die Jesuiten eine der ersten Universitäten Südamerikas aus. Jetzt ist die zweitgrößte Stadt des Landes in den Außenbezirken ein ziemlicher Moloch, im Zentrum strahlt sie aber noch kolonialen Charme aus. Nach 700 km Pampa von Buenos Aires kämpften wir uns mit argentinischer Fahrweise (rücksichtslos), die sich Roman sehr schnell angewöhnt hat, in die Mitte vor und fanden ein nettes Hotel.

Was uns im ganzen Kontinent immer wieder auffällt ist die Anzahl der Kirchen, ihr guter Zustand und (im Gegensatz zu Deutschland) die Massen von Menschen, die den häufigen Gottesdiensten lauschen oder einfach nur beten. Gesündigt wird hier auch – das kann man gut an den Schlangen vor dem Beichtstuhl erkennen. ((-: Die Ablöse des deutschen durch den argentinischen Papst hat jedenfalls wohl seine Berechtigung.

Eher durch Zufall durchquerten wir am nächsten Tag die „Sierras de Córdoba“, die sich als ein ausgewachsenes Mittelgebirge von erheblicher Ausdehnung herausstellte. Eine Schotterpiste mit tollen Aussichten durchquert sie über fast 100km. Unser Chevy „Classic“ meisterte sie wacker und ohne Reifenplatzer.

Übrigens feiern wir heute BERGFEST unserer Reise. Vielen Dank für Eure bisherigen lieben Kommentare und EMails! Macht weiter so – wir freuen uns hier in der Ferne, wenn wir wissen, dass daheim der eine oder andere an uns denkt und sich mit uns an unseren Erlebnissen erfreut.

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Kater und Córdoba

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Universität

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Iglesias Kirche (nicht Julio)

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Iglesias innen

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Sierras de Cordoba

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