8
07
2013
Sehr wichtig ist das Schild, was oberhalb der Wasserfälle, gleich an der Abbruchkante angebracht war (siehe erstes Foto). Sonst wären die Leute sicher reihenweise dort baden gegangen, wo sekündlich derzeit 5.500 qm Wasser zwischen 64m und 82m ins Tal fallen ((-:. Iguacu sind die größten Wasserfälle der Welt. Niagara wirkt dagegen wie ein tropfender Wasserhahn…
Wir drei Glückskinder sind weiter vom selbigen verfolgt. Wo normalerweise um diese Zeit (es ist Winter) 15 C und Regen herrscht, hatten wir 25 C und Sonne. Wasser gab’s auch von allen Seiten – nur nicht vom Himmel. Sowohl auf der brasilianischen als auch auf der argentinischen Seite gibt es Nationalparks mit tollen Wegen und Aussichten auf die herabstürzenden H2O Massen, dass man in Sekunden nass bis auf die Knochen sein kann. Wir besuchten beide Seiten und bestiegen auch noch ein Schlauchboot, mit dem wir zum Duschen unter die Fälle fuhren.
So jagt ein Superlativ den anderen. Nicht leicht, das alles gleich zu verarbeiten. Neben dem Blog schreiben wir noch Tagebuch, um die vielen Eindrücke festzuhalten. Ach ja und Fotos machen wir ja auch noch: 1.174 bis her … ein paar davon gibt’s wieder unter diesem Text.
Morgen fliegen wir nach „Frohe Ostern“ (in der Landessprache Buenos Aires) – von dort aus geht’s dann bedeutend geruhsamer Richtung Westen – mit dem Auto.









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Kategorien : Iguacu
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07
2013
Einen Tag für Rio – das ist definitiv zu kurz. Aber das geht uns bei einigen Destinationen unserer Reise so. Steckt, wie bei vorherigen Reisen, aber auch Absicht dahinter. Wir wollen viele Plätze sehen – und wo es uns gefällt – da kommen wir für einen längeren Zeitraum noch mal hin.
Für Rio trifft das absolut zu. Diese Stadt ist so genial gelegen, zwischen all den Felsen und Hügeln, mit diesen weiten Traumstränden am Atlantik – gefüllt mit freundlichen Menschen, gesegnet mit 12 Monaten Sommer im Jahr…
Unser Pensum war wohl der „Touri-Standard“ hier: Candelaria Kirche, der Corcovadoberg mit dem alles überragenden Brian … ähhh Christus, Zuckerhut und Copacabana. Hatten Glück mit dem Wetter (blauer Himmel und 25 C), mit den Wartezeiten an Tram (zum Jesus) und Seilbahn (zum Zuckerhut), mit den Taxis (wenig Stau, Kosten 1/3 im Vergleich mit Berlin) und mit den Kriminellen. Haben nämlich keine gefunden. Unsere „Diebesportemonnais“ mit den 30 Dollar und den abgelaufenen Kreditkarten konnten wir niemandem aufdrängen ((-:
So – nun lassen wir die Bilder sprechen – wir hoffen, sie gefallen Euch!! Wer wissen will, wo es morgen hingeht, muss mal auf den Button „ROUTE“ klicken. Das Ziel schalte ich gleich noch frei!
Bis dahin! Bleibt alle gesund und neugierig!

Candelaria Kirche

Brian (-:

Zuckerhut vom Corcovado aus

TAM Airlines Airbus 319 im Anflug auf den Innenstadtflughafen.




Auf dem Zuckerhut

Copacobana

Vater und Sohn im Atlantik (-:
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Kategorien : Rio de Janeiro
4
07
2013
Die Lodge ist etwas touristischer, nicht ganz so persönlich und gemütlich, wie bei Reis und Aldirene. Die Natur dafür – grandios. Noch am Abend der Ankunft gingen wir auf „Kaimanjagt“. Die sieht so aus, dass der Guide mit ner Lampe die Minikroks blendet und sie dann mit der bloßen Hand aus dem See holt. Zurück in der Lodge wird dann erklärt, gestreichelt und fotografiert.
Nach ner etwas kribbeligen Nacht unterm Moskitonetz mit Frosch im Zimmer erleben wir einen letzten Tag Regenwaldtouren mit Sichtungen von Squillaffen, Süßwasserdelfinen, Papageien und mehr.
Nach zwei Wochen „Enthaltsamkeit“ sahen wir mal wieder Deutsche – aus Berlin (:. Man trifft hier aber eher den Rucksacktouristen aus Südkorea oder den Entwicklungshelfer aus der Schweiz.
Tschüß Regenwald! Wir verlassen nun den einen Jungle und betreten den anderen – den Großstadtjungle (-: Heute Nachmittag fliegen wir nach Rio de Janeiro – auf dem Programm stehen Zuckerhut und Jesus !! Bis denne!






Tarzan (-:


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Kategorien : Amazonas
4
07
2013
Die siebenstündige Schifffahrt mit dem Amazonasdampfer – ein absolutes Highlight der bisherigen Tour. Nachdem uns Reis mit seinem Motorboot nochmal anderthalb Stunden durch die „unendlichen Weiten“ des Janauaca Lakes fuhr, bestiegen wir die MADSON FILHO II. Der Zweistöcker fährt nur ein mal die Woche bei Hochwasser durch kleinere Seitenarme des Amazonas. Dabei kracht und ratscht es unaufhörlich, wenn er den Urwald rechts oder links der Strecke touchiert. Größere ins Wasser gefallene Bäume werden mal eben angebunden und ans Ufer zurückgeschoben.
Die Leute hier leben sehr einfach. Die Häuser wirken oft etwas „gewagt gebaut“ Den Beruf des Glasers braucht man hier nicht (-: Das Klima erfordert keine Isolierverglasung, Fliegenfenster reichen hier völlig. Wir haben den Eindruck – die Menschen sind glücklich hier. Sie haben keinen Media Markt, keine Stechuhr, keine Ampeln, kein McDonalds, kein Finanzamt, kein amazon, kein ebay, kein Auto (dafür Boote). Die Uhren haben keinen Sekunden-, keinen Minutenzeiger (-: Wir denken, sie sind glücklicher als die Mitteleuropäer – deswegen!!
EDID 5.7. musste gerade Lachen – das einzige, was die Leute hier zu Genüge haben ist Amazon – ich meine natürlich den Versandhändler (-:
Man selbst steht fassungslos am Bug des Oberdecks um von dieser erhöhten Position aus den Urwald an sich vorbeiziehen zu sehen. Oder man klettert in die eigene Hängematte (Danke dafür Harald Schmidt und „Brasilien Wege“!), die man wie viele andere Passagiere auf dem Oberdeck gespannt hat. Der Dampfer (ohne Dampf) ist gleichzeitig Versorgungsschiff für die verstreuten Häuser und Höfe auf der Strecke. So legt ständig das Schiffseigene Shuttleboot an oder ab, um Passagiere, Lebensmittel oder sogar Baumaterial auszuliefern. Die Fahrt wird dabei kaum verlangsamt.
Ähnlich schnell wurden wir dann „abgeworfen“, als sich ein angelegtes Boot als unser „Taxi“ zum Juma Lake Inn herausstellte.

Reis uns sein schwimmendes Tauari Inn

Die MADSON FILHO II








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Kategorien : Amazonas
1
07
2013
Reis ist ein ehemaliger Geschäftsmann aus Sao Paulo, der sein „zweites Leben“ hier am Janauaca Lake aufgebaut hat. Wohnt mit seiner Frau Aldirene auf seinem schwimmenden Haus und bietet ein paar kleine aber gemütliche Gästezimmer an. Seine Besucher fährt er durch die verwirrenden Seitenarme des Amazonas und erzählt ihnen so viel über Flora und Fauna, wieviel diese verkraften können (-:. Mittags und Abends gibts frischen Fisch oder andere einfache aber sehr leckere Gerichte, die Aldirene liebevoll zubereitet und anrichtet.
Wir geniessen diese fremde Welt auf dem Wasser und können uns nicht satt sehen an den Farben des Regenwaldes und den gigantischen Wassermassen des Amazonas bei Hochwasser.
Während Roman versucht mit der Machete Paranuesse zu knacken, flechtet Kater aus Palmblättern Fächer und Jonas baut Gummikugeln aus dem Saft des Latexbaumes. Natur macht Spass und wird nicht langweilig !! Jonas hat ein neues Hobby für sich entdeckt – das Fischen. Mit Sehne und Haken holt er geduldig von Sardinen bis zu kleinen Piranhas alle möglichen Fischarten aus dem Wasser. Am Dienstag werden wir ein typisches Amazonas-Linienschiff besteigen und uns in sieben Stunden zu unserem nächsten Ziel – dem Juma Lake schippern lassen…
Fortsetzung folgt (-:

Unsere Gastgeber, wir und Fisch

Tauari Inn

Kater und Hängematte

Roman und Paranuss

Geier lauern am Abend



Warten auf den Piranha

Reiherversammlung am Abend

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Kategorien : Amazonas
1
07
2013
„Das Internet ist hier ne Schildkroete“, sagt unser Gastgeber Reis gerade. Trotzdem irre, dass es das 70km von Manaus mitten im Busch ueberhaupt gibt (-: So hacke ich schnell zwei Beitraege rein – Fotos gibts dann spaeter…
Flug Nr. 7 brachte uns mit Copa Airlines in einer Embraer190 am 28 Juni von Panama City nach Manaus. Damit strafen wir unserem Blog-Untertitel Luegen – es ging naemlich wie auch beim naechsten Flug wieder ein Stueck ostwaerts. Inzwischen sind wir wieder bei New Yorker Zeit – 6 Stunden hinter Berlin. Kurz vor Manaus kreuzten wir den Aequator, halten uns nun bis 2. August in der suedlichen Hemisphaere auf.
Manaus ist nicht besonders sehenswert. Einzig ein Opernhaus lohnt es sich zu besichtigen. Der Rest ist betriebsame Hafenstadt am Zusammenfluss des Rio Negro und Rio Solimoes zum groessten Fluss der Welt, dem Amazonas. Nach einer kurzen Nacht im Rio Negro Guesthouse (das Bad tauften wir „Die Kammer des Schreckens“ (-: ), bestiegen wir ein s.g. Schnellboot, was uns in drei Stunden tief in den Amazonasjungle zum Tauari Inn brachte. Diese Schnellboote sind neben den behaebigen zwei- bis dreistoeckigen Amazonasdampfern hier der „OePNV“. Mann, Maus, Kind und Kegel werden ueber Wasser zu seinen weit verstreuten Heimen gefahren.
Wie es uns in der gemuetlichen kleinen Herberge bei Reis und Aldirene und im Jungle drumherum erging lest ihr im naechsten Beitrag!!






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Kategorien : Amazonas
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