Buenos Aires
10 07 2013Ein ordentlicher Deutscher Tourist steht spätestens um 8 auf und beginnt um 9 seine Stadtbesichtigung! Und schon standen wir einsam und allein auf dem Plaza de Mayo vor dem Präsidentenpalast… Die Stadt war wie leergefegt. Ein paar Polizisten, ein paar einsame Seelen, sonst niemand. In den Fußgängerzonen – verrammelte Geschäfte. Aber wir fanden’s nett, dass sie überall das aktuelle Datum ranschrieben: 9. Juli. An den Hauptboulevard, der mitten durch die Stadt führt und an den großen Obelisken in der Mitte. Nach diversen Nachfragen dämmerte es dann bei uns. Roman hat die Chance von 1 : 365 genutzt und für den Besichtigungstag für Buenos Aires den Nationalfeiertag geplant ((-: Heute vor 197 Jahren wurde Argentinien unabhängig. Die einheimische Bevölkerung lag nach einer langen Tangonacht sicher noch komplett in den Betten.
Das „Paris Südamerikas“ macht seinem Spitznamen alle Ehre. Mit seinen prächtigen, teilweise etwas renovierungsbedürftigen Bürgerhäusern, den typischen Balkonen erinnert die Stadt am Rio de la Plata wirklich an die französische Hauptstadt. Zwei Tips von einer Insiderin, die wir am Juma Lake trafen, haben wir befolgt und waren im „cafe las Violetas“ (Kaffee gut, Kuchen süßer als in Wien), und argentinische Steaks essen im „la Brigada“ (exzellent, Vegetarier bitte meiden!).
Wir verabschieden uns nun vom Atlantik, schlagen wir uns heldenmutig mit unserem Chevrolet in den Verkehr und durchqueren die Pampa (kein Witz) Richtung Córdoba. Wann wir wieder Internetz haben werden – wer weiß – lasst Euch überraschen.
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