Mendoza nach Santiago de Chile

17 07 2013

Für Mendoza gilt die Geschichte mit dem Skat aus dem letzten Beitrag (-: Somit können wir auch nur mit wenigen Fotos dienen.

Ansonsten liegt drum herum eine berühmte Weingegend. Wir verkosteten jenen des kleinen Familiengutes „Cecchin“ – biologischer Anbau.

Da wir unser Ziel, den Kontinent vom Atlantik bis zum Pazifik auf dem Landweg zu durchqueren konsequent fortsetzen wollten und unseren tapferen Chevy nicht mit nach Chile nehmen durften, nahmen wir den Bus nach Chile. Und da war er dann wieder der „running gag“ der Reise: Feiertag „Virgen del Carmen“ in Chile. Das halbe Land war im verlängerten Wochenende in Argentinien oder schlitterte und rutschte auf dem Schnee des Paso de la Cumbre herum, dem Hauptpass über die Anden. So wurden dann aus 7 geplanten Stunden für die Überfahrt mal eben 10. Dafür gab es wieder irre Aussichten auf die Berge und Täler der Anden.

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Mendoza, Plaza de Indepencia

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Weingut Cecchin

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Unser Bus nach Chile

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On the Road

15 07 2013

2.214 km argentinischer Landstraßen haben wir jetzt hinter uns, und wenn man die 700 km Pampa von Buenos Aires nach Córdoba mal abzieht kann man zusammenfassen – ein beeindruckendes Land. Die Städte kann man bis auf die Kirchen und einige andere koloniale Überbleibsel in den Skat drücken. Überwältigt ist man von der Größe und Weite des Landes, von der überwiegenden Menschenleere und von der grandiosen Natur. Touristisch ist Argentinien wohl weitgehend unentdeckt. In kolossalen Gebirgspanoramen waren wir alleine. Keine Russen, keine Holländer nicht mal US- Amerikaner. Die Infrastruktur ist entsprechend auch wenig entwickelt. Hotels oder andere Unterkünfte rar und weit verstreut – am besten vorzuplanen.

Uns hat das wenig ausgemacht – haben es genossen, viele traumhafte Blicke auf Gebirge oder Tiere für uns exklusiv zu haben und unsere Handtücher nicht vor dem Frühstück auf die Liegen legen zu müssen. Selbst die vielen Polizeikontrollen (etwas nervig) wirkten überrascht über unsere Anwesenheit, waren aber immer freundlich.

Anbei Fotos der letzten Reisetage aus dem Talampaya Nationalpark und vom Fuße der Anden von der spektakulären „Straße der 365 Kurven“, der alten Route von Mendoza hinauf in die Anden Richtung Pass nach Chile. Gert für dich – der Aconcagua mit Wetterfahne (-: lieber Gruß.

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Aconcagua – mit 6.962 m der höchste Berg Amerikas

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Guanako

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Straße der 365 Kurven

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Schwein gehabt (-:



Das Mondtal

14 07 2013

Nach all den Wassermassen des Amazonas und der Iguacu Fälle – gab’s heute definitiv das Kontrastprogramm dazu: Staub ohne Ende. Das „Valle de la Luna“ im Ischigualasto Naturreservat machte seinem Namen alle Ehre. Wir kamen uns tatsächlich vor wie auf dem Mond. Nur dass der Mann im Mond leider ein argentinischer Erklärbär war, der uns die Entstehung der phantastischen Felslandschaft in zehntausenden spanischen Worten nahe bringen wollte. Als wir höflich aber bestimmt die sicher gut gemeinte Litanei bestreikten, erbarmte sich Matias, ein sehr aufgeschlossener junger Argentinier, uns die wichtigsten Stellen ins englische zu übersetzen. THANK YOU MATIAS!!

Ansonsten sind die Palmen jetzt von Kaktussen abgelöst worden (oder heißt es Kakteen (-:) und die Luftstraßen von Landstraßen, die sich schier endlos durch das Land ziehen. Englisch spricht hier übrigens so gut wie niemand, trotzdem schlagen wir uns mit Händen und Füßen ganz gut durch – verhungert sind wir jedenfalls noch nicht. Der Spanischkurs, mit dem sich besonders Katharina in den Monaten vor der Reise herumschlug, half uns auch schon diverse male weiter.

Es folgen wie immer die Fotos – wir hoffen, sie gefallen Euch so gut wie uns?!

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Das Original der Sphinx. Die Kopie steht in Ägypten (-:

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Kater und Matias

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Diese Felsen heißen „U-Boot“ …

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Tango im Mondtal

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Kein „Photoshop“ – Felsen im Abendlicht

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Córdoba und die Berge dahinter

14 07 2013

Córdoba war einst die bedeutendste spanische Siedlung in Argentinien. Hier riefen 1613 die Jesuiten eine der ersten Universitäten Südamerikas aus. Jetzt ist die zweitgrößte Stadt des Landes in den Außenbezirken ein ziemlicher Moloch, im Zentrum strahlt sie aber noch kolonialen Charme aus. Nach 700 km Pampa von Buenos Aires kämpften wir uns mit argentinischer Fahrweise (rücksichtslos), die sich Roman sehr schnell angewöhnt hat, in die Mitte vor und fanden ein nettes Hotel.

Was uns im ganzen Kontinent immer wieder auffällt ist die Anzahl der Kirchen, ihr guter Zustand und (im Gegensatz zu Deutschland) die Massen von Menschen, die den häufigen Gottesdiensten lauschen oder einfach nur beten. Gesündigt wird hier auch – das kann man gut an den Schlangen vor dem Beichtstuhl erkennen. ((-: Die Ablöse des deutschen durch den argentinischen Papst hat jedenfalls wohl seine Berechtigung.

Eher durch Zufall durchquerten wir am nächsten Tag die „Sierras de Córdoba“, die sich als ein ausgewachsenes Mittelgebirge von erheblicher Ausdehnung herausstellte. Eine Schotterpiste mit tollen Aussichten durchquert sie über fast 100km. Unser Chevy „Classic“ meisterte sie wacker und ohne Reifenplatzer.

Übrigens feiern wir heute BERGFEST unserer Reise. Vielen Dank für Eure bisherigen lieben Kommentare und EMails! Macht weiter so – wir freuen uns hier in der Ferne, wenn wir wissen, dass daheim der eine oder andere an uns denkt und sich mit uns an unseren Erlebnissen erfreut.

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Kater und Córdoba

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Universität

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Iglesias Kirche (nicht Julio)

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Iglesias innen

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Sierras de Cordoba

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Buenos Aires

10 07 2013

Ein ordentlicher Deutscher Tourist steht spätestens um 8 auf und beginnt um 9 seine Stadtbesichtigung! Und schon standen wir einsam und allein auf dem Plaza de Mayo vor dem Präsidentenpalast… Die Stadt war wie leergefegt. Ein paar Polizisten, ein paar einsame Seelen, sonst niemand. In den Fußgängerzonen – verrammelte Geschäfte. Aber wir fanden’s nett, dass sie überall das aktuelle Datum ranschrieben: 9. Juli. An den Hauptboulevard, der mitten durch die Stadt führt und an den großen Obelisken in der Mitte. Nach diversen Nachfragen dämmerte es dann bei uns. Roman hat die Chance von 1 : 365 genutzt und für den Besichtigungstag für Buenos Aires den Nationalfeiertag geplant ((-: Heute vor 197 Jahren wurde Argentinien unabhängig. Die einheimische Bevölkerung lag nach einer langen Tangonacht sicher noch komplett in den Betten.

Das „Paris Südamerikas“ macht seinem Spitznamen alle Ehre. Mit seinen prächtigen, teilweise etwas renovierungsbedürftigen Bürgerhäusern, den typischen Balkonen erinnert die Stadt am Rio de la Plata wirklich an die französische Hauptstadt. Zwei Tips von einer Insiderin, die wir am Juma Lake trafen, haben wir befolgt und waren im „cafe las Violetas“ (Kaffee gut, Kuchen süßer als in Wien), und argentinische Steaks essen im „la Brigada“ (exzellent, Vegetarier bitte meiden!).

Wir verabschieden uns nun vom Atlantik, schlagen wir uns heldenmutig mit unserem Chevrolet in den Verkehr und durchqueren die Pampa (kein Witz) Richtung Córdoba. Wann wir wieder Internetz haben werden – wer weiß – lasst Euch überraschen.

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Puente de la Mujer

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Museumsschiff „Presidente Sarmiento“

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Präsidentenpalast mit Pferd

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Glöckner ((-:

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Nettes Schlösschen im Jardin Botanico Carlos Thays

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Café las Violetas

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Kirche Nuestra Senhora del Pilar

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Obelix zum 9. Juli

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„Floralis Generica“

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Fußgänger haben hier größere Entscheidungsfreiheit als bei uns ((-:

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Die Polizei ist für Verfolgungsjagten gut gerüstet!