Panama

28 06 2013

Panama beeindruckt mit vielen Superlativen: Der größte von Menschenhand geschaffene See, (Gatun See), der einzige Fluss der Welt, dessen Wasser sich in zwei Ozeane ergießt (Chagres River), die einzige Großstadt mit direktem Zugang zum Regenwald (Panama City). Das war es auch, was uns auf unterer Kanaltour gleich auffiel: Kaum ist man aus der quirligen Hauptstadt mit dutzenden Hochhäusern heraus, steckt man in unberührtem Regenwald. Keine Hotelburgen, Appartmentsiedlungen oder Freizeitparks am Kanal und See. Sie brauchen den Regenwald um in der Trockenzeit von Januar bis April das Wasser für Kanal und Schleusen zu speichern. Ohne diesen „Schwamm“ würde der Kanal schnell austrocknen. Die Schiffe werden am einen Ende durch drei Schleusen um 26m angehoben und am anderen Ende wieder abgesenkt. Mit jedem Schleusenvorgang gehen 197 Millionen Liter Wasser buchstäblich „die Wupper“ herunter. Das Wasser dazu liefert der Chagres River und eben der Regenwald. Beim ersten Versuch des Baus sind übrigens 20.000 Menschen größtenteils an Malaria und Gelbfieber gestorben…

Wir fuhren mit dem Boot über den Gatunsee und beobachteten neben Pötten der „Panamax Klasse“ eher Eisvögel, Faultiere, Kapuzineraffen, Tigerreiher, Jesus-Echsen (gehen über Wasser) und anderes Getier. Nach dem Naturerlebnis folgte dann das Technikerlebnis – die Besichtigung der Miraflores Schleusen mit Museum und Schleusung zweier Schiffe von oben nach unten.

Morgen um 15.50 Uhr geht unser Flieger nach Manaus – bis 4. Juli „schlagen“ wir uns tief ins Amazonas Gebiet – ohne Internet, daher gibts danach gebündelt sicher mehrere Einträge in unser Reisetagebuch. Bis dahin seid alle lieb gegrüßt und bleibt uns gewogen (mit vielen Kommentaren ((-: )

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Tigerreiher

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Eisvogel

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Kapuzineraffe

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Der deutsche „Titan“ – Weltkriegsbeute, die bis zu 700 t heben kann. Wird immernoch benutzt, um die Schleusentore auszuwechseln.

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Jonas … ähhhh Faultier

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Urwald mit Schiff

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Schleuseneinfahrt

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Panama Transitzug



Gloriana und Diego

26 06 2013

Gloriana und Diego sind aus Costa Rica und hier auf Honeymoon (-: Mit ihrem Allradauto über noch schlechtere Straßen als die zu unserem Zuhause, nahmen sie uns mit an einen Strand, wie er in der Karibik nicht schöner sein könnte.

Gloriana und Diego, Le deseamos un sinnúmero de grandes años comunes en esta tierra de ensueño! Translated by google (-: G&D the blog is in German – if you want, use google to translate and send commentares!

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Corcovado Nationalpark

26 06 2013

Der Corcovado Nationalpark im Süden Costa Ricas ist noch eine wahre Oase des tropischen Regenwaldes. Bäume und Busch werden sich selbst überlassen – Tourismus begrenzt und vorsichtig, ohne die Substanz des Waldes zu verletzen, zugelassen. Einige Affenarten, wie die Spider-Monkeys und noch einige Großkatzen leben hier auf der Osa Halbinsel geschützt vor der Zivilisation.

Wir wohnen 100 Meter hoch überm Pazifik in der „Lapa Rios Ecolodge“ – einer nachhaltig auf Schonung der Natur und Recourcen ausgerichteten Anlage. Baumaterial und Nahrungsmittel kommen aus der Umgebung, von den Einnahmen werden eine Schule und eine Krankenstation in der Nähe unterstützt.

Die Zeit vertreibt man sich hier mit diversen Touren durch den Regenwald, Baden im Pazifik, gut essen oder einfach nur aufs Meer schauen, was tatsächlich nicht langweilig wird!

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Flug von San José nach Puerto Jiménez

26 06 2013

Dieser Flug war schon etwas besonderes – und deshalb einen eigenen Beitrag wert. Elf Passagiere und zwei Piloten eingezwängt in ne kleine Blechröhre – genannt Cessna „Grand“ Caravan. Es ging vorbei an drei Vulkanen, und haarscharf zwischen zwei Gewitterzellen hindurch. Wir drei saßen genau hinter den Piloten, die beim Wolkendurchflug noch ihre Witzchen machten. Dann tauchte aber der Pazifik vor uns auf, der uns auf der Reise immer wieder begleiten wird. Eine kurze Asphaltpiste in den Regenwald geschlagen, ein Gepäckwägelchen am Rande – der „Airport“ von Puerto Jiménez (-: -nichts fürs Auge – aber er funktioniert im Gegensatz zu anderen Exemplaren seiner Gattung…

Nach 45 Minuten sanft aufgesetzt, etwas verschwitzt stiegen wir aus und wandten uns der nächsten Station unserer Reise zu, über die ihr im nächsten Beitrag etwas lesen könnt.

PS. Eine Savetycard für Hendrik ist „im Sack“, die zweite für Alex folgt auf dem Rückflug (-:

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Vulkan Poas und Kaffeeplantage

22 06 2013

2708 m überm Meeresspiegel befindet sich der Kraterrand des aktiven Vulkans „Poas“. Lava gibt’s keine, aber einen stinkenden Kratersee, mit Schwefel und anderen netten Chemikalien versetzt – über 60 C heiß – nicht als Trinkwasser geeignet. (-: Nach der Vulkantour erfuhren wir noch live, wo der Starbucks Kaffee herkommt – bei einem Besuch der größten Kaffeeplantage des Landes. Nachdenklich stimmte uns, dass sich Einheimische kaum den Qualitätskaffee leisten können. Das Durchschnittseinkommen liegt hier bei 400USD/ im Monat. Kaffeepflücker aus Nicaragua verdienen etwa zwei Dollar für einen großen Korb in etwa drei Stunden…

Morgen fliegen wir auf die Osa Halbinsel an den Pazifik übrigens mit dem kleinsten Flieger der Reise – einer Cessna Caravan. Dort haben wir drei Tage kein Internet – melden uns von der nächsten Station – Panama am 26. oder 27. Juni.

Bleibt alle gesund, und seid gegrüßt von den drei Weltreisenden!

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Am Kraterrand in 2.708m Höhe

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Krater des „Poa“

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Die Pflanze nennt sich hier „Poor Mans Umbrella“ – Durchmesser bis zu 2m

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Verschiedene Stadien der Kaffeepflanze

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Jonas beim Kaffeepflücken

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Starbucks Kaffee in verschiedenen Qualitäten

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Bis bald!!!



Costa Rica – Waterfall Gardens

20 06 2013

Hallo Zuhause!

mit 28 bis 30 C ist es hier richtig angenehm kühl hier (-: im Vergleich mit dem, was man so von Deutschland hört…

Angekommen in den Tropen, die ersten drei Flüge haben wir hinter uns. Air Berlin und Condor haben ihren Job gut gemacht. Costa Rica – „die Schweiz Amerikas“ empfängt uns mit typisch hoher Luftfeuchte und einem Wechsel aus Sonne und warmen Regen. Vom Flughafen sind wir gleich in die Berge gekutscht in die „Peace Lodge“ der „Waterfall Gardens“ – einem Tropenparadies mit herrlichen Wegen durch den Regenwald, Schmetterlingen, Affen, Fröschen (die nicht quaken) und anderem Getier. Jetzt bekämpfen wir erst mal den Jetlag (8 Stunden Zeitunterschied) und gehen nachher zu den Wasserfällen. Von da gibt’s dann noch mehr Fotos – Free WLAN hier.

Danke Fanny und Micha für den Tip – ist traumhaft hier – wie versprochen!

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20130620-193022.jpg20130620-193108.jpg20130620-142327.jpg Lesen »



Tegel – es geht los!!

19 06 2013

War noch mal ne etwas unruhige Nacht, die letzte. Nachdem Barack Obama und Gefolge uns in Ruhe abfliegen lassen, gab’s ne Meldung, dass die Air Berlin Piloten streiken wollen – passt, wenn man Air Berlin gebucht hat, um in Frankfurt den Flieger nach Amerika zu bekommen… Aber sie haben’s sich überlegt und fliegen uns gleich nach Rhein/Main. (-:

Kater und Jonas in Tegel vor Flug 1

Kater und Jonas in Tegel vor Flug 1

Dann geht’s weiter mit Condor über Santo Domingo nach San José in Costa Rica, unserer ersten Etappe. Wir melden uns dann aus der „neuen Welt“ wieder. Allen daheimgebliebenen wünschen wir einen traumhaften Sommer – und Danke für Eure lieben Kommentare im Blog und per mail!!



Abflug am 19.06.

9 06 2013

Liebe Freunde!

was haben Barack Obama und wir drei gemeinsam?? Wir verlassen Deutschland am 19.06. von Berlin Tegel ((-: Erst hatten wir Angst, dass POTUS und FLOTUS uns den Anschluss in Frankfurt versauen – aber sie lassen uns den Vortritt und fliegen nach uns.

23 Flüge sind gebucht – diverse Unterkünfte und Touren auch. Wer die Route noch nicht kennt, soll sich überraschen lassen. Wir versuchen uns überall wo wir Internet haben zu melden und ein paar Fotos einzustellen.

WIR FREUEN UNS ÜBER JEDEN GRUß UND  KOMMENTAR VON EUCH!!!!

Eure

WIR !

WIR !